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    <title>Gotts Blog</title>
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    <description>Der Himmel hat jetzt Netzanschluss</description>
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    <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:00:08 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Gotts Blog - Der Himmel hat jetzt Netzanschluss</title>
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    <title>Ich fühle mich nicht gelästert!</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/22-Ich-fuehle-mich-nicht-gelaestert!.html</link>
            <category>Aktuelles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Da schläft man mal ein paar Tage und schon bauen meine selbsternannten Sprecher wieder &lt;del&gt;schein&lt;/del&gt;heiligen
Mist.&lt;br /&gt;
Ein pfiffiger Blogger nannte die katholische Kirche also &lt;a
href=&quot;http://www.schockwellenreiter.de/blog/2011/11/14/die-grose-heilige-inquisition-vs-schockwellenreiter-2/&quot;
title=&quot;Inquisition vs Schockwellenreiter&quot;&gt;&quot;Kinderficker-Sekte&quot; und die Kirche reagierte mit einer Strafanzeige&lt;/a&gt;.&lt;br
/&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu stelle ich fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ich fühle mich nicht gelästert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ich wurde nicht persönlich angegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Den Ruf haben sich Würdenträger dieser betroffenen Kirche selbst erarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Selbst schuld!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den für die Strafanzeige verantwortlichen Würdenträgern möchte ich sagen, dass ich Uriel und Michael auf euch
angesetzt habe. Der Platz in der ersten Reihe der himmlischen Chöre wurde euch durch Mehrheitsbeschluss bereits
entzogen. Macht so weiter und ihr dürft erst mal 300 Jahre die Klinke der Himmelspforte putzen, bevor der Pit euch
überhaupt reinlässt. Und selbst wenn ihr dann drin seid, glaubt nicht, ihr bekommt einen Sitz auf einer fluffig
weißen Wolke! Auf Gewitterwolken sitzen sollt ihr! Die Blitze werden euch ins Gesäß fahren und saurer Regen wird euch
das Sitzfleisch verätzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junior lässt beiläufig ausrichten:&lt;em&gt; &quot;Wenn euch einer auf die rechte Wange schlägt...&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Er meint, ihr wüsstet selbst, wie der Satz weitergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verbleibe mit einem vernehmlichen&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Amen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 14:00:08 +0100</pubDate>
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    <category>Inquisition</category>
<category>Schockwellenreiter</category>

</item>
<item>
    <title>Habe ich die Mormonen verschuldet?</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/21-Habe-ich-die-Mormonen-verschuldet.html</link>
            <category>Gott antwortet</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Eine anonyme &quot;Fragerin&quot; stellt sich die Frage, ob ich die Mormonen verzapft habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Hallo Gott,&lt;br /&gt;
die Mormonen sind doch der Überzeugung, dass du, lange Jahre nach all den Aktivitäten in Israel (die heutzutage in der
Bibel nachzulesen sind), in Amerika aufgetaucht bist und dort neue Heilsbotschaften verkündet hast (die man jetzt im
&quot;Book of Mormon&quot; findet). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt das denn? Und falls ja - wann lässt du dich mal in Mitteleuropa, in Australien und in Asien blicken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
Fragerin&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Fragerin,&lt;br /&gt;
man kann mich für vieles verantwortlich machen, aber nicht für alles. Ich würde nie auf die Idee kommen,
beispielsweise die Vielweiberei zu befürworten. Ich gebe zu, schon oft war es die Frau, die durch die Ehe mit einem
Mann gestraft wurde. Dem als Revanche allerdings die Vielweiberei entgegen zu setzen, wie es der gute John Smith
aufgeschrieben hat, wäre aber nun doch eine viel zu harte Strafe für den Mann.&lt;br /&gt;
Eine Umfrage im Himmel hat übrigens ergeben, dass keiner meiner Engel, auch nicht der niederen, je mit einem John Smith
verhandelt oder ihm irgendwie geartete, göttliche Anweisungen gegeben hat. Ich gehe also davon aus, dass der gute
Smitty entweder hackedicht war oder einer meiner Kollegen einer anderen göttlichen Fraktion die Finger im Spiel hatte.
Ich werde das bei passender Gelegenheit mal zur Sprache bringen. Die nächste Götterkonferenz steht in 498 Jahren an,
ich werde mich danach melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was meine Anwesenheit in diversen Kontinenten und/oder Ländern angeht, so werde ich vielleicht einmal über einen
Besuch nachdenken. Eventuell im nächsten Urlaub. Da ich mich allerdings offiziell zur Ruhe gesetzt habe und mich in
Tiefenbach recht wohl fühle, darf nicht mit Wundern oder ähnlichem gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es grüßt ein Laub fegender&lt;br /&gt;
Gott&lt;br /&gt;
   
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Nov 2011 22:55:21 +0100</pubDate>
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    <category>fragen</category>
<category>mormonen</category>

</item>
<item>
    <title>Wenn Gott schonmal Bayern besucht...</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/20-Wenn-Gott-schonmal-Bayern-besucht....html</link>
            <category>Aktuelles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Eigentlich wollte ich nur auf einen kurzen Sprung nach Bayern, um dem guten Herrn Seehofer zu erklären, dass Ehebruch
NICHT zu den christlichen Grundwerten gehört. Ich meine mich sogar zu erinnern, dass ich Moses damals, als ich ihm die
20 Gebote überbrachte, explizit das Gegenteil sagte. &lt;br /&gt;
Früher liefen solche Erklärungen immer so ab: Ich schnappte mir Gabriel und Uriel, stieg mit ihnen zur Erde hinab,
verkündete, dass ich nun alle Sünden tilge und dann ließ ich die beiden von der Kette. Was folgte war immer
Kakophonie aus berstenden Knochen, reißendem Fleisch und verzweifelter Schreie. So etwas ist heute natürlich nicht
mehr zeitgemäß. Und weil Uriel und Gabriel seit einiger Zeit immer am Quengeln sind wie Kinder im Kaufhaus zur
Weihnachtszeit, sage ich ihnen nach Möglichkeit nicht mehr Bescheid und stehle mich inkognito zur Erde hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 125px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!--
s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;125&quot; height=&quot;167&quot;  src=&quot;http://gottsblog.de/blog/uploads/layout/gott.jpg&quot;
title=&quot;Gott in Zivil&quot; alt=&quot;Gott in Zivil&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gott in Zivil&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;So
war es auch vor 3 Tagen wieder, als ich besagten bayerischen Alibi-Christen erst auf- und eventuell hinterher auch
heimsuchen wollte. Ich begab mich also direkt nach München, betrat die dortige CSU-Zentrale und verkündete dort
&lt;em&gt;&quot;Ich bin der Herr, Euer Gott und muss mal dringend Euren Chef sprechen!&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
Zu meinem Erstaunen reagierte man in der &lt;em&gt;christlichsten Stadt Deutschlands&lt;/em&gt; (Selbstdarstellung!) völlig
Verständnislos. Ich wurde noch nicht einmal um einen Beweis meiner Identität gebeten. Stattdessen ließ man mich
binnen Minuten von dunkelblau gekleideten Uniformträgern abholen. Diese lieferten mich nach kurzer Autofahrt in einem
großen Gebäude ab, welches von hohen Mauern und Stacheldraht umzäumt war und übergaben mich da an einige kräftig
gebaute Männer in hellblauer Kleidung. Da mich die ganze Angelegenheit zu amüsieren begann beschloss ich, zunächst
einmal mitzumachen.&lt;br /&gt;
Und so stellte man mich einem netten Doktor der Psychiatrie und Psychotherapie vor, der sich sofort erstmal betont
freundlich mit mir unterhielt. Ich beantwortete all seine Fragen wahrheitsgemäß, was ihn deutlich aufregte. Wie jeder
psychologisch ausgebildete Akademiker hatte natürlich auch dieser seine Schwachstelle. Und als ich ihm erklärte, dass
es ihm doch nach 40 Jahren nicht mehr peinlich sein müsste, dass seine Mutter ihn als Teenager bei der
Selbstbefriedigung erwischt hatte, wurde er sichtlich nervös und überwies mich an einen Kollegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Kollege unterzog mich zunächst einmal einem Lügendetektortest. Dabei gab es schon in der Anfangsphase das erste
Problem. Ich hatte Moses in der Vergangenheit aufgetragen, dass Lügen nicht schön sei und daher zu unterlassen wäre.
Dummerweise sollte ich aber zur Justierung des Gerätes mindestens einmal gezielt Lügen. Wenn ein Gott aber schon eine
Lüge auftischen muss, dann eine göttlich gepfefferte. Der Detektor kam damit nicht klar und ging unter Blitzen und
Funkensprühen den Weg allen Elektroschocks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes war der &quot;Rückführungstherapeut&quot; dran. Er gab auf, nachdem ich auch beim dritten Versuch mit den Worten
begann: &lt;em&gt;&quot;Am Anfang war alles dunkel, also machte ich erstmal Licht...&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Auch der Hypnosetherapeut hatte nicht viel Glück. Er wusste nicht was passiert, wenn man versucht, einen Gott zu
hypnotisieren. Naja, in zwei bis drei Tagen wird er langsam mit dem Brummen aufhören und wieder zu sich selbst finden.
Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich ihm nicht ein anderes Tier als eine Hummel hätte suggerieren sollen. Wenn er wegen
mir jetzt versuchen würde aus dem Fenster zu fliegen, das wäre echt mal bedauernswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte mittlerweile Spaß an der Sache gefunden und beschloss, den Mitarbeitern dieser Klinik etwas entgegen zu
kommen. Ich probierte also erstmal geschätzte 300 verschiedene Psychopharmaka aus und beschwerte mich anschließend
über den Geschmack. Dann trieb ich einige der Ärzte in den Wahnsinn, die mir panisch versuchten, etwas Blut abzunehmen
und daran verzweifelten, keins zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich brachten sie mich resigniert und voller Selbstzweifel auf mein Zimmer und wollten die weiteren Maßnahmen
zunächst im Team diskutieren.&lt;br /&gt;
Da ich aber nicht riskieren will, dass ich mir von Maria wieder eine Predigt darüber anhören muss, wie
unverantwortlich meine tagelange Abwesenheit gewesen wäre, kehrte ich vorhin wieder in den Himmel zurück. Ich werde
aber morgen mal durchs himmlische Teleskop schauen, wenn die Mitarbeiter der Klinik bemerken, dass der nette alte Herr
mit dem weißen Bart von Zimmer 386 trotz verschlossener Tür verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Und was ist jetzt mit Horst Seehofer?&quot;&lt;/em&gt;, wird sich der ein oder andere jetzt vielleicht fragen. Ich weiß noch
nicht, vielleicht schicke ich ja doch einfach Gabriel und Uriel gelegentlich mal runter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Nov 2010 22:05:19 +0100</pubDate>
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    <category>bayern</category>
<category>psychiater</category>
<category>seehofer</category>

</item>
<item>
    <title>Edelweisspirat fragt - Gott antwortet</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/19-Edelweisspirat-fragt-Gott-antwortet.html</link>
            <category>Gott antwortet</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Der &lt;a href=&quot;http://piratsdarktavern.blogspot.com/&quot; title=&quot;Edelweisspirat&quot;&gt;Edelweisspirat&lt;/a&gt; betreibt
Ahnenforschung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Tach Chef. Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo kamt ihr Götter eigentlich her? Ich meine, von nix kommt bekanntlich nix. Kurz: Was ist euer Ursprung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffe auf geistreiche Antwort &lt;img src=&quot;http://gottsblog.de/blog/templates/default/img/emoticons/tongue.png&quot; alt=&quot;:-P&quot; style=&quot;display:
inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Best Gebete, Yoho, Pirat&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Edelweisspirat,&lt;br /&gt;
in meinem Fall wachte ich eines Tages auf und &lt;em&gt;war&lt;/em&gt; einfach, wie es sich für einen richtigen Gott gehört. Ich
vermute, dass mehrere Quantenpartikel über ein quadratiert gefaltetes Raum-Zeit-Kontinuum kollidierten und ich daraus
entstand.&lt;br /&gt;
Über Odin ist nicht viel bekannt, wie er einmal beiläufig in unserer Götterselbsthilfegruppe erwähnte, hatte er wohl
eine problematische Kindheit, in deren Verlauf er seine Eltern erschlug. Über diese Phase redet er allerdings nicht
gern. &lt;br /&gt;
Zeus dagegen hatte einen Vater, der zum Kannibalismus neigte und seine Kinder fraß. Auch dieses Kapitel liegt etwas im
Dunkeln. &lt;br /&gt;
Das fliegende Spaghettimonster, die für Piraten zuständige Gottheit, entstand aus einer Portion Nudeln, die Zeus zu
lange im Kühlschrank aufbewahrte. Irgendwann öffnete er den Kühlschrank und die Spaghetti lebten. Ich werde die
Angelegenheit aber bei unserer nächsten Selbsthilfegruppe zur Sprache bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße an das Spaghettimonster,&lt;br /&gt;
ARRRR!&lt;br /&gt;
Gott  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Oct 2010 16:54:35 +0200</pubDate>
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    <category>Familiäres</category>
<category>fragen</category>
<category>Götter</category>

</item>
<item>
    <title>Cheeky fragt - Gott antwortet</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/18-Cheeky-fragt-Gott-antwortet.html</link>
            <category>Gott antwortet</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Cheeky hat eine Designfrage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Hallo Gott, &lt;br /&gt;
ich wollte mal nachfragen, ob du dich irgendwann entscheiden kannst, wie genau du dir deine Laubbäume vorstellst. Erst
sind die Blätter schön grün, dann gefällt dem Herrn das wohl nicht mehr und sie werden rot, braun oder gelb
angepinselt. Aber auch das ist dann nicht das richtige und der ganze Kram landet auf dem Boden (und wer muss es
wegräumen???)&lt;br /&gt;
Tja und dann stehen die Holzgewächse ne kurze Zeit nackisch in der Gegend rum und wenn man sich gerade dran gewöhnt
hat entdeckt man plötzlich kleine grüne Blätter.(Grün? hatten wir das nicht schon mal?) Ja, hatten wir schon
mal,jetzt fängt das ganze nämlich wieder von vorne an.&lt;br /&gt;
Würde ich meine Wohnung so oft renovieren wie du deine Wälder hätte mir die Tapetenindustrie schon längst einen
Orden verliehen &lt;img src=&quot;http://gottsblog.de/blog/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline;
vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Cheeky,&lt;br /&gt;
grün ist eine schöne Farbe, aber sie hat einen entscheidenden Nachteil: sie zieht die Holzfäller von McDonalds an.
Ich habe dauergrüne Bäume in verschiedenen Regenwäldern getestet, aber sobald die Bäume groß genug und die
Landschaft schön grün ist, kommen die Abholzteams dieses merkwürdigen Hamburgerclowns, holzen alles ab und stellen
wahllos Kühe in die Landschaft. Was dabei herauskommt sind dumm in die Gegend glotzende Rindviecher, ein
unerträglicher Gestank, Menschen, die sich die Schuhe in Kuhfladen einsauen und eine gesteigerte Methanhaltigkeit der
Luft. Wohin das führen kann, wenn dann noch Feuer oder ein Blitz ins Spiel kommt, ist &lt;strong&gt;&lt;a
href=&quot;http://gottsblog.de/blog/archives/4-Evolution,-Kreationismus-und-andere-Irrtuemer.html&quot; title=&quot;Evolution,
Kreationismus und andere Irrtümer&quot;&gt;hinlänglich bekannt&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
Was ist Dir also lieber: zweimal im Jahr eine Neugestaltungsphase mit verschiedenen Farben und temporärer Kahlheit oder
möchtest Du langfristig lieber gar keine Bäume mehr sehen und stattdessen den ganzen Tag in Kuhscheiße
herumtappen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunterbunte Grüße,&lt;br /&gt;
Gott  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Oct 2010 00:37:10 +0200</pubDate>
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    <category>burgerclowns</category>
<category>design</category>
<category>fragen</category>
<category>kreation</category>
<category>umwelt</category>

</item>
<item>
    <title>Tante Jensen fragt - Gott antwortet</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/17-Tante-Jensen-fragt-Gott-antwortet.html</link>
            <category>Gott antwortet</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://dietantejensen.blogspot.com  &quot; title=&quot;Tante Jensen&quot;&gt;Tante Jensen&lt;/a&gt; fragt organisatorisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Hallo Gott,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich wollte dich schon immer mal was fragen (also eigentlich nicht schon immer, aber lange auf jeden Fall, zumindest für
mich lange): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum hast du denn eigentlich damals im Nahen Osten dauernd irgendwelche Taten vollbracht, Zeichen gesandt und warst
allgemein ziemlich präsent - und bist jetzt so still und zeigst dich höchstens mal in irgendwelchen Höhlen? Wozu
diese Zurückhaltung? Angst vor den Fans? Mehr Zeit für sich und neue Projekte? Fühlst du dich missverstanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespannt, &lt;br /&gt;
deine Tante Jensen&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Tante Jensen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass ich zu früheren Zeiten mehr im Nahen Osten aktiv war liegt schlicht und einfach an der Tatsache, dass unsere
göttliche Kreativentruppe die Erde unter sich aufgeteilt hatte und mein Bereich der Nahe Osten war. Mittlerweile haben
sich die meisten Götter neue Tätigkeitsfelder gesucht, so dass die Erde nur noch von wenigen Göttern teilverwaltet
wird. &lt;br /&gt;
Ich selbst trete übrigens nicht in Höhlen auf - zu kalt, zu feucht, zu dunkel.&lt;br /&gt;
Seit 1367 befinde ich mich außerdem im Teilruhestand und habe mich in meine &lt;a
href=&quot;http://stadt-tiefenbach.de/info/archives/4-Wie-Gott-in-Tiefenbach-einzog.html&quot; title=&quot;Wie Gott in Tiefenbach
einzog&quot;&gt;Altersresidenz in Tiefenbach&lt;/a&gt; zurückgezogen, was den Umstand erklärt, warum ich heute kaum noch im
Vordergrund agiere. Auch der Einsatz von Propheten lohnt sich heute kaum noch, da diese in der Regel in psychiatrischen
Institutionen landen und nicht mal von meinen selbsternannten Vertretern anerkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organisatorische Grüße,&lt;br /&gt;
Gott  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Oct 2010 11:41:33 +0200</pubDate>
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    <category>fragen</category>
<category>organisation</category>
<category>ruhestand</category>

</item>
<item>
    <title>Es gibt nur einen Gott?</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/16-Es-gibt-nur-einen-Gott.html</link>
            <category>Vergangenes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Wer hat eigentlich dieses unselige Gerücht in die Welt gesetzt, dass ich der einzige Gott wäre, der existiert? Ich
distanziere mich hiermit entschieden von dieser Aussage. Das Einzige, was ich mal sagte war &lt;em&gt;&quot;Ich bin der Herr Dein
Gott, Du sollst nicht andere Götter haben neben mir&quot;&lt;/em&gt;. Damit weise ich doch unverblümt darauf hin, dass es
durchaus noch andere Götter gibt. Dieser Satz war auch damals nur an die Israeliten gerichtet, denn die hatten die
schlechte Angewohnheit, sofort einen anderen Gott anzubeten, wenn man mal fünf Minuten nicht hinsah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch einigen Christen sollte man das mal vor Augen führen. Besonders die Gläubigen der katholischen Fraktion muss
ich hiermit einmal kritisch bedenken. Sie beten zu mir, sie beten zu Junior, sie beten zu Maria, sie beten zu
Franziskus, sie beten zu Martin, zu Christopherus und, und, und...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders Maria beschwert sich schon seit ewigen Zeiten darüber. Immer, wenn sie gerade in der Küche steht oder ihre
täglichen Soaps in Heaven-TV anschaut, kommt wieder ein lästiges Gebet durch und wünscht sich etwas, was so gar nicht
in ihre Möglichkeiten fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Administrator erklärte mir letztens mal, was es mit unerwünschten E-Mails und unerwünschten Werbekommentaren im
Blog auf sich hat. Er nannte das Ganze &quot;Spam&quot; und versprach mir, entsprechende Filter zu installieren. Also sind
unerwünschte Gebete im Prinzip doch &quot;Mental-Spam&quot; oder nicht? Die Frage ist nur, wo ich einen Filter dafür herbekomme.
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Oct 2010 12:08:00 +0200</pubDate>
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    <category>Gebete</category>
<category>Götter</category>
<category>Internes</category>

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    <title>Kurzmeldungen (1)</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/15-Kurzmeldungen-1.html</link>
            <category>Aktuelles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Gefallene Engel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wegen Bauarbeiten an den Sicherheitszäunen der westlichen Mannafelder ist es in der letzten Nacht zu einigen Abstürzen
von Engeln gekommen, die sich ihre Flügel noch nicht verdient hatten. Wir bitten daher alle Engel der unteren Ränge,
sich von diesen Bereichen fern zu halten. Die gefallenen Engel werden in den nächsten Stunden mit Shuttle-Wolken wieder
in den Himmel zurückgeholt. Wir bitten diese Engel darum, sich zum höchsten Punkt in ihrer unmittelbaren Umgebung zu
begeben und dort zu verharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Heiligenscheine abgegeben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Im Fundbüro wurden gestern 24 verloren gegangene Heiligenscheine abgegeben. Die Verwaltung weist darauf hin, dass der
Missbrauch von Heiligenscheinen als sportliches Wurfgerät, ähnlich einer Frisbee-Scheibe, nicht erwünscht ist. Engel,
die ihre Heiligenscheine deshalb verlieren, werden zukünftig mit Strafgebeten nicht unter 50 Vater-unser bestraft.&lt;br
/&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Allmighty 5.0&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das neueste Release des himmlischen Betriebssystems Allmighty in der Version 5.0 ist seit heute erhältlich. Die neue
Version enthält unter anderem bessere Kommunikationsmöglichkeiten zu irdischen Betenden. Außerdem wurde die neueste
Version des Gebetsgenerators Open Prayer in das Betriebssystem integriert. Die Rechner des himmlischen Call-Centers
werden automatisch auf den neuesten Stand gebracht. Alle anderen Engel erhalten ihre Version kostenlos an allen
lizensierten Ausgabestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Arbeitskräftemangel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Wolkenwerkstatt im Südsektor und die nördlichen Mannaplantagen klagen über Mitarbeitermangel. Aus diesem Grund
ist die Verwaltung gezwungen, zu drastischen Maßnahmen zu greifen. Engel, die sich auch weiterhin weigern, ihrer zwei
Stunden Arbeitspflicht pro Tag nachzukommen, droht die Umsiedelung auf eine unkomfortable 10qm Sozialwolke ohne
Netzzugang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Keine Streiche mit den Wachhabenden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wie der Erzengel Uriel vermeldet, hat sich irgendein Neuankömmling letzte Nacht einen üblen Scherz erlaubt, als Uriel
während der Torwache kurz eingenickt war, und hat seine Sandalenbänder verknotet. Der Erzengel stolperte daraufhin und
wäre fast auf die Erde gefallen. Der Rat der Erzengel kündigte an, solche Scherze zukünftig mit einem Verweis in den
Heizungskeller, nicht unter 10 Jahren, zu ahnden.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Oct 2010 10:38:47 +0200</pubDate>
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    <category>betriebssystem</category>
<category>gefallene engel</category>
<category>heiligenscheine</category>
<category>internes</category>
<category>organisation</category>

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    <title>Sitzungsprotokoll der 571564338690745sten Götter-Konferenz</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/14-Sitzungsprotokoll-der-571564338690745sten-Goetter-Konferenz.html</link>
            <category>Aktuelles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Begrüßung durch den derzeitigen Vorsitzenden Thor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hereintragen eines neuen Tisches, da der Vorsitzende den alten mit seinem Hammer in Trümmer gelegt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Feststellung der Anwesenheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Alle interessierten Götter waren anwesend. Das Fliegende Spaghettimonster erhält ein Lob für erstmalige
Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kassenbericht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Da der Rat der Götter noch immer keine eigene Währung besitzt, wurde der Kassenbericht ein weiteres Mal vertagt.&lt;br
/&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;TOP 1: Populationsentwicklung auf Planet Strzzplppkrchrrr&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Isis vermeldet, dass es seit der letzten Konferenz zu keinerlei Fortschritten gekommen ist. Die Paarung der Bumpels
erweist sich noch immer als extrem schwierig bis unmöglich. Unter Protest der Göttinnen beschließt der Rat, nie
wieder eine Lebensart zu kreieren, die die Konsistenz und Form von großen, rosa Gummibällen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;TOP 2: Experiment Planetenverschmelzung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Castor und Pollux berichten von Fortschritten bei ihrem Experiment, zwei Planeten aneinander zu schweißen. Das
Testobjekt konnte mittlerweile in eine stabile Umlaufbahn um eine Sonne gebracht werden und auch eine stabile
Atmosphäre und Vegetation sind vorhanden. Leider kommt es im Bereich der Schweißstelle noch zu Schwierigkeiten mit der
Gravitation. Castor und Pollux sind allerdings zuversichtlich, dieses Problem in den nächsten zwei Millionen Jahren
durch Anpassung einiger Magnetfelder lösen zu können. Danach sollte dann auch tierisches Leben möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;TOP 3: Haupttagesordnungspunkt: Experiment „Mensch“ fehlgeschlagen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mit Bedauern stellt die Versammlung fest, dass es wohl ein Fehler war, den Menschen mit rudimentärer Intelligenz
auszustatten und dabei die Schwerpunkte auf Weiterentwicklung und Persönlichkeit statt auf Verantwortungsbewusstsein
und Bescheidenheit zu setzen. Der Rat stellt fest, dass keine unserer anderen Spezies auf irgendeinem anderen Planeten
auch nur annähernd so sehr damit beschäftigt ist, sich selbst und dem gesamten Leben auf dem Planeten zu schaden.&lt;br
/&gt;
Loki und Hera, sowie Susannoo und Kali beantragen, die Menschheit kurzerhand von der Erde zu tilgen und dafür einige
vom Menschen ausgerottete Tierarten wieder anzusiedeln. &lt;br /&gt;
Die Gottheiten Thor, Tyr, Ares und Athene erklären sich spontan bereit, die Beseitigung der Menschen zu übernehmen.
&lt;br /&gt;
Der Gott Gnaxloprexxchrrflaxxpletzott nimmt als Erschaffer der ersten Menschen sein Vetorecht in Anspruch und setzt für
die Menschen eine Gnadenfrist von 120 Jahren durch. Danach soll sich das Problem zum Negativen oder zum Positiven selbst
gelöst haben. In 120 Jahren wird dann in einem Schnellverfahren erneut geurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;TOP 4: Nachrichten aus den Kolonien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Beim erneuten Anfeuern einer ersterbenden Sonne unterlief Hades im System Glumm ein bedauerlicher Fehler, in dessen
Verlauf eine Kettenreaktion mehrere Supernovas auslöste und die komplette Galaxie in Brand setzte. Der Rat bedauert
diesen Verlust. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beschlüsse:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Menschheit bekommt eine Gnadenfrist von 120 Jahren. &lt;br /&gt;
Hades hat seine Finger zukünftig von Sonnen zu lassen.&lt;br /&gt;
Castor und Pollux erhalten für ihr Experiment jegliche nötige Unterstützung des Rats.&lt;br /&gt;
Thor darf nie wieder eine Sitzung leiten, wenn er seinen Hammer nicht zu Hause lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;After-Session-Party:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es wurden Manna-Schnittchen und Met gereicht. Die neue Himmelsmusik wurde allgemein begrüßt. Die Ressortgötter für
martialische Verhaltensweisen begrüßten den neu eingeführten Heavens Metal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Vollversammlung findet in 500 Jahren statt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 19:38:15 +0200</pubDate>
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    <category>Evolution</category>
<category>Götter</category>
<category>Schöpfung</category>
<category>Versammlung</category>

</item>
<item>
    <title>Pokerabend mit Hindernissen</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/13-Pokerabend-mit-Hindernissen.html</link>
            <category>Aktuelles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Der heutige Pokerabend ist ins Wasser gefallen. Junior, Petrus und HG wollen nicht mehr mit mir Karten spielen.&lt;br /&gt;
Allwissenheit kann echt ein Fluch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, dann spielen wir eben wieder Mikado...  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Oct 2010 17:16:58 +0200</pubDate>
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    <category>Familiäres</category>
<category>Glücksspiel</category>

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<item>
    <title>Richtigstellung</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/12-Richtigstellung.html</link>
            <category>Aktuelles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Ich bin &lt;strong&gt;nicht Chuck Norris&lt;/strong&gt;, aber er ist ein guter Freund von mir.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Oct 2010 14:36:21 +0200</pubDate>
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    <category>Chuck Norris</category>
<category>Internes</category>

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<item>
    <title>Yuppi Junior</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/11-Yuppi-Junior.html</link>
            <category>Aktuelles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Ich bin wirklich kein Morgenmuffel, aber heute wär mir beim Frühstück fast der Kragen geplatzt. &lt;br /&gt;
Junior kommt jetzt in die Jahre, in denen ihm nichts mehr heilig ist. Zur Zeit geht ihm jede Tradition ab. So mäkelte
er doch heute Morgen tatsächlich so lange am Frühstück rum, bis seine Mutter ihn aus der Küche warf. Nein, Kaffee
ist dem Herrn Junior nicht mehr gut genug, er möchte jetzt Cappuccino. Und den möchte er bitte mit fettarmer,
aufgeschäumter Milch. Ach ja, und Süßstoff möchte der Herr haben, keinen Zucker mehr. &lt;br /&gt;
Dabei spielt das hier oben gar keine Rolle. Hier sind Kalorien bedeutungslos. Ich habe das dumme Gefühl, dass HG dem
Kleinen wieder irgendwelche Yuppi-Magazine vom letzten Erdbesuch mitgebracht hat. Jedenfalls hat er sich aus dem Staub
gemacht, sobald Junior mit dieser Morgenlitanei anfing.&lt;br /&gt;
Ich denke, ich sollte mich nach langer Zeit mal wieder richtig ernsthaft mit dem Heiligen Geist unterhalten. Er setzt
dem Kleinen einfach zu viele Flausen in den Kopf.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Oct 2010 12:34:43 +0200</pubDate>
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    <category>Familiäres</category>
<category>Junior</category>

</item>
<item>
    <title>Sodom und Gomorrha - Tragödie zweier Städte</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/10-Sodom-und-Gomorrha-Tragoedie-zweier-Staedte.html</link>
            <category>Vergangenes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    In den Kommentaren wird immer wieder darüber diskutiert, was für ein schrecklicher Gott ich doch in der Vergangenheit
gewesen sei. Dabei wird immer wieder auf Sodom und Gomorrha verwiesen, die ich, das muss ich zugeben, komplett dem
Erdboden gleich machen ließ.&lt;br /&gt;
Aber wie kam es überhaupt dazu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins meiner größten Sorgenkinder war immer der Abraham und aus diesem Grund besuchte ich ihn auch von Zeit zu Zeit, um
nach dem Rechten zu sehen und um ein kleines Schwätzchen mit ihm zu halten.&lt;br /&gt;
Eines Tages hatte ich mich wieder einmal angekündigt und und traf mit meinen beiden Reisebegleitern, den Erzengeln
Michael und Uriel, passend zum Mittagessen dort ein.&lt;br /&gt;
Nun, Michael und Uriel waren keine großen Freunde dieser Besuche. Sie langweilten sich immer schrecklich schnell. Also
beschlossen sie, einen Ausflug nach Sodom oder Gomorrha zu machen. Diese beiden Städte hatten den Ruf von
Vergnügungsparadiesen, ähnlich wie Reno und Las Vegas heute.&lt;br /&gt;
Aber Abraham warnte die beiden Engel davor, dass es in diesen Städten nicht mehr besonders zivilisiert zuginge, seit
kriminelle Organisationen dort das Ruder ergriffen hätten. Aber Michael und Uriel zeigten sich davon nicht sonderlich
beeindruckt und wollten zunächst einmal mehr wissen. Da Abrahams Bruder Lot in Sodom lebte, konnte Abraham mit ein paar
recht gruseligen Informationen dienen, die weder mir noch meinen Engeln sonderlich gefielen. So sollte es beispielsweise
üblich sein, dass Fremde, die es sich mit irgendwelchen Einheimischen verscherzt hatten, in Sodom erstmal als
Sexspielzeug herumgereicht wurden oder wahlweise getötet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Also sagte ich meinen Engeln &lt;em&gt;&quot;Gehet hin, überzeugt euch davon und wenn dem so ist, bestraft sie angemessen. Macht
notfalls das gesamte kriminelle Gesindel einfach platt!&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
Aber Abraham hatte Einwände.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Du kannst doch nicht alle umbringen, die da wohnen&quot;&lt;/em&gt;, sagte er. &lt;em&gt;&quot;Was ist denn mit denen, die gar nicht
kriminell sind?&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Also versprach ich ihm, die Städte zu verschonen, wenn sie 50 ehrliche Leute dort finden lassen würden. Aber Abraham
war sich seiner Sache nicht ganz sicher und fragte, was denn wäre, wenn es nur 40 ehrliche Menschen dort gäbe. Und so
ging das weiter und weiter und schließlich versprach ich ihm, die Städte zu verschonen, wenn es nur 10 ehrliche
Menschen geben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael und Uriel gingen also nach Sodom und weil es die Höflichkeit so verlangte, schauten sie auch zu einem Besuch
bei Lot vorbei. Auf dem Weg zu Lots Behausung schauten sie sich das ein oder andere Spielcasino von innen an und machten
auch recht beachtlichen Gewinn. Das wiederum erweckte den Zorn der Casinobetreiber, die daraufhin den gesamten Pöbel
von Sodom losschickten, um die beiden Engel in die Sexsklaverei zu verfrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Michael und Uriel schließlich Lots Haus erreichten, hatte sich schon ein beachtlicher Mob gebildet, der die
Herausgabe der beiden verlangte. Lot wusste aber, im Gegensatz zum Mob, dass diese beiden Männer Engel waren und ihm
ging ganz fürchterlich der Allerwerteste auf Grundeis, angesichts meiner möglichen Reaktion einer Auslieferung meiner
Engel. Und so bot er dem Mob seine beiden Töchter an Stelle der Engel an. Seine Töchter waren aber so hässlich, dass
die Menge erschreckt zurückwich und von diesem Angebot nichts wissen wollte.&lt;br /&gt;
Und als die Menge schließlich das Haus stürmen wollte, strafte Uriel sie mit Blindheit, so dass draußen erstmal ein
heilloses Chaos entstand.&lt;br /&gt;
Michael aber sagte zu Lot:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Du hast drei Minuten Zeit. Pack deine Frau und deine Töchter und sieh zu, dass ihr Land gewinnt. Das, was hier
gleich passieren wird, wird kein schöner Anblick sein!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während Uriel die Vier aus der Stadt führte, begann Michael damit, sein Flammenschwert aufzuwärmen.&lt;br /&gt;
Als Uriel und Familie Lot so ca. 15 Minuten unterwegs waren, bemerkten sie, wie der Boden dröhnte, sie spürten Wärme
an ihren Rücken und sie hörten die Schreie derer, denen Michael jetzt eine Komplettrasur angedeihen ließ. Und Uriel
sprach &lt;em&gt;&quot;Schaut Euch nicht um, denn Michael testet einen neuen Trick, der üble Folgen für alle Zuschauer
hat!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Aber Lots Frau hatte das Leben in Sodom recht gut gefallen und darum schaute sie sich verstohlen um und erstarrte zur
Salzsäule.&lt;br /&gt;
Irgendwann knallte es plötzlich zweimal und dann war Ruhe. Und aus dem schwarzen Rauch, der die beiden Städte
einhüllte trat Michael, rußgeschwärzt und mit erstauntem Blick auf sein Flammenschwert und murmelte &lt;em&gt;&quot;Himmel
nochmal, DIESE Funktion kannte ich noch gar nicht&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so führten Uriel und Michael Lot und seine beiden Töchter in die kleine Stadt Zoar, wo sie fortan leben sollten.
Aber da sich schnell herum sprach, was passiere könnte, wenn Lot Besuch bekommt, wurden sie von allen gemieden und
wanderten schließlich ins Gebirge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael und Uriel aber erschienen zum Rapport bei mir und Michael beichtete, dass sein Flammenschwert wohl versehentlich
etwas außer Kontrolle geraten sei und dass unsere Kartographieabteilung wohl jetzt ein paar kleine Änderungen
vornehmen müsste.&lt;br /&gt;
Ich selbst schickte ein Memo an Hades, denn unsere Flammenschwerter lassen wir von den Olympern fertigen, und bat darum,
zukünftig ausführliche Bedienungsanleitungen beizulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Menschen dienen Sodom und Gomorrha seitdem als Beispiel göttlichen Zorns schlechthin. Und weil das ganz
praktisch war, beließ ich sie auch in dem Glauben. Denn machen wir uns nichts vor, wer hätte mir schon abgenommen,
dass das alles nur ein bedauerlicher Unfall war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 Oct 2010 12:15:15 +0200</pubDate>
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    <category>Gomorrha</category>
<category>Irrtum</category>
<category>Sodom</category>
<category>Unfall</category>

</item>
<item>
    <title>Staubwischen ist Störung der Totenruhe</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/9-Staubwischen-ist-Stoerung-der-Totenruhe.html</link>
            <category>Individuelle Gebote</category>
    
    <comments>http://gottsblog.de/blog/archives/9-Staubwischen-ist-Stoerung-der-Totenruhe.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Der gesegnete &lt;a href=&quot;http://twitter.com/#!/finn85/statuses/27536904756&quot; title=&quot;finn85 per Twitter&quot;&gt;finn85 fragte per
Twitter&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich bin noch auf der Suche nach einer Religion, in der Staubwischen als Störung der Totenruhe angesehen
wird.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Finn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst nicht entehren die Toten, indem Du ihre staubigen Überreste hinfortwischt.*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;*Mit dem Erlass dieses Gebots übernehme ich keinerlei Haftung für eventuell auftretende Staublungen.&lt;/em&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 Oct 2010 14:56:49 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://gottsblog.de/blog/archives/9-guid.html</guid>
    <category>Gebote</category>
<category>Staubwischen</category>

</item>
<item>
    <title>Der Turmbau zu Babel, ein Unfall und die Folgen</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/8-Der-Turmbau-zu-Babel,-ein-Unfall-und-die-Folgen.html</link>
            <category>Vergangenes</category>
    
    <comments>http://gottsblog.de/blog/archives/8-Der-Turmbau-zu-Babel,-ein-Unfall-und-die-Folgen.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Viele Geschichten und Mutmaßungen ranken sich um den legendären Turmbau von Babel und das Gerücht, ich wäre erzürnt
über die Anmaßung gewesen, dass die Babylonier einen Turm bauen wollten, der bis in den Himmel reichte. Das ist
natürlich blanker Unsinn, denn wie heute jeder Physiker und Architekt bestätigen wird, ist es gar nicht möglich,
einen so hohen Turm zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist, dass es einen Turmbau zu Babel gab. Ebenfalls Fakt ist, dass dieser Turm extrem hoch war. Doch die
Beweggründe waren andere, als oftmals geschildert. So war es nicht das ursprüngliche ziel, den Himmel zu erreichen.
Der Turmbau hatte überhaupt keine religiösen Beweggründe, sondern stammt aus der Idee einiger Beamter, die schon
damals für ihren Hang zur Bürokratie bekannt waren.&lt;br /&gt;
Ursprünglich bestand der Turm eigentlich nur aus einem Erdgeschoss. In dessen Zentrum befand sich ein Tempel und eine
Art Ratshalle. Um diese beiden Gebäude wurden dicht an dicht andere Gebäude herumgebaut, wie beispielsweise
Steuerbüros, Priester- und Ratsgebäude. Damals waren Religion und Politik fatalerweise noch sehr eng verknüpft.&lt;br
/&gt;
&lt;br /&gt;
 Im Laufe der Zeit stiegen die Steuern immer höher und es wurden immer neue Gesetze und Verordnungen geschaffen. Das
Volk wurde aufsässig und zürnte der Verwaltung deshalb. Da beschlossen Priester und Räte, Beschwerdestellen
einzuführen, in der jeder freie Bürger Babylons seine Einwände vortragen könnte. Diese Einwände sollten später
dann im Rat besprochen werden. Doch für diese Beschwerdestellen war kein Platz mehr in diesem Tempel- und
Verwaltungsbezirk. Also beschlossen die Weisen dieser Zeit, die existenten Gebäude aufzustocken und zu verbinden. Damit
war die Grundidee des Turmbaus geboren. Doch schnell bemerkten die Bürokraten, dass diese Beschwerdestellen nicht
ausreichten, weil immer mehr Beschwerden zu immer mehr Fachbereichen eingingen. Also bekam jeder Fachbereich eine eigene
Etage und der Turm wurde weiter aufgestockt. Schließlich gab es eine Etage für religiöse Belange, eine für soziale,
eine für Steuerbeschwerden usw.&lt;br /&gt;
Doch jetzt fanden die Bürger sich nicht mehr zurecht und wussten nicht, wo sie sich über welches Thema beschweren
sollten. Also ließen die Bürokraten den Turm weiter aufstocken und eine Etage für Informationsbüros wurde gebaut. Da
mittlerweile aber die Beschwerden so zahlreich geworden waren, dass sie nicht mehr alle sofort bearbeitet werden
konnten, musste ein Beschwerdearchiv her, wofür der Turm ein weiteres Mal aufgestockt wurde. Und so setzte sich das
immer weiter fort. Es folgten Etagen für die Verwaltung des Archivs, später wurden Formulare eingeführt, wofür es
wieder eine eigene Etage gab, dann folgte die Verwaltung der Formularabteilung, die Verwaltung der Verwaltungen und so
wuchs und wuchs dieser Turm und wurde immer höher. Dieser Turm war nicht nur der erste Wolkenkratzer der Welt, mit ihm
wurde auch der Grundstein für den modernen Bürokratismus gelegt, wie wir ihn noch heute kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Turm eine gewisse Höhe erreicht hatte, meldete ich mich zu Wort und erklärte den Menschen, dass jetzt aber
langsam Schluss sein müsste und dass auf die Spitze des Turms ein großes Warnlicht installiert werden müsste, damit
es nicht noch zu Problemen mit dem himmlischen Flugverkehr käme. Man sagte mir das auch zu und ich ließ die Babylonier
gewähren.&lt;br /&gt;
Als ich jedoch eines Nachts auf meiner brandneuen Reisewolke unterwegs war, knallte es auf einmal heftig und ich wurde
mächtig durchgeschüttelt. Diese Bürokraten hatten den Turm tatsächlich noch höher gebaut und die Warnlampe hatten
sie auch nicht installiert. Das Ergebnis davon war, dass ich mit voller Wucht gegen den Turm gerauscht bin und die
oberen Stockwerke in Schutt und Asche lagen. Das wohl Schlimmste war allerdings, dass meine neue Reisewolke eine riesige
Beule hatte. Das hat mich maßlos erzürnt, denn damals musste ich meine Wolken noch selbst reparieren.&lt;br /&gt;
Also ließ ich die Verantwortlichen antreten und stauchte sie erstmal zusammen. Doch anstatt demütig ihre Schuld
einzugestehen, machten sie mich dafür verantwortlich, dass ihr Turm beschädigt sei. Sie sprachen von leichtsinniger
Flugweise, Fahrlässigkeit und mangelndem Verantwortungsgefühl. Schließlich forderten sie Schadenersatz und bekamen
sich darüber in die Haare, wem ich wieviel Schulden würde und wem ich was zuerst ersetzen müsste. Dabei schaukelten
sie sich gegenseitig so hoch, dass mir irgendwann der Geduldsfaden riss, weil sich bei mir Kopfschmerzen bemerkbar
machten, was mir übrigens damals das erste Mal passierte. Und da sie mit ihrer Schnatterei und ihrer Schreierei nicht
aufhörten, gab ich ihnen kurzerhand verschiedene Sprachen. Es dauerte nicht lange, da schwiegen sie. Ich aber war
zufrieden, setzte mich auf meine Wolke und flog vorsichtig zurück. Als ich einige Jahrzehnte später mal wieder vorbei
schaute, war der Turm verlassen. Niemand arbeitete mehr in ihm, die Büros waren leer und kein Mensch war mehr zu sehen.
Und da das Ding immer noch eine Gefahr für den Flugverkehr war, riss ich es ab.&lt;br /&gt;
Aber gelernt haben die Bürokraten bis heute nicht daraus. Denn auch heute sieht man es noch immer: Je größer die
Behörde oder Verwaltung, desto höher die Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also die Geschichte vom Turmbau zu Babel, wie sie sich wirklich ereignet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 15 Oct 2010 12:50:45 +0200</pubDate>
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<category>Irrtum</category>
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