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    <title>Gotts Blog - Vergangenes</title>
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    <description>Der Himmel hat jetzt Netzanschluss</description>
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    <pubDate>Wed, 20 Oct 2010 10:08:00 GMT</pubDate>

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    <title>Es gibt nur einen Gott?</title>
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            <category>Vergangenes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Wer hat eigentlich dieses unselige Gerücht in die Welt gesetzt, dass ich der einzige Gott wäre, der existiert? Ich
distanziere mich hiermit entschieden von dieser Aussage. Das Einzige, was ich mal sagte war &lt;em&gt;&quot;Ich bin der Herr Dein
Gott, Du sollst nicht andere Götter haben neben mir&quot;&lt;/em&gt;. Damit weise ich doch unverblümt darauf hin, dass es
durchaus noch andere Götter gibt. Dieser Satz war auch damals nur an die Israeliten gerichtet, denn die hatten die
schlechte Angewohnheit, sofort einen anderen Gott anzubeten, wenn man mal fünf Minuten nicht hinsah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch einigen Christen sollte man das mal vor Augen führen. Besonders die Gläubigen der katholischen Fraktion muss
ich hiermit einmal kritisch bedenken. Sie beten zu mir, sie beten zu Junior, sie beten zu Maria, sie beten zu
Franziskus, sie beten zu Martin, zu Christopherus und, und, und...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders Maria beschwert sich schon seit ewigen Zeiten darüber. Immer, wenn sie gerade in der Küche steht oder ihre
täglichen Soaps in Heaven-TV anschaut, kommt wieder ein lästiges Gebet durch und wünscht sich etwas, was so gar nicht
in ihre Möglichkeiten fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Administrator erklärte mir letztens mal, was es mit unerwünschten E-Mails und unerwünschten Werbekommentaren im
Blog auf sich hat. Er nannte das Ganze &quot;Spam&quot; und versprach mir, entsprechende Filter zu installieren. Also sind
unerwünschte Gebete im Prinzip doch &quot;Mental-Spam&quot; oder nicht? Die Frage ist nur, wo ich einen Filter dafür herbekomme.
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Oct 2010 12:08:00 +0200</pubDate>
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    <category>Gebete</category>
<category>Götter</category>
<category>Internes</category>

</item>
<item>
    <title>Sodom und Gomorrha - Tragödie zweier Städte</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/10-Sodom-und-Gomorrha-Tragoedie-zweier-Staedte.html</link>
            <category>Vergangenes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    In den Kommentaren wird immer wieder darüber diskutiert, was für ein schrecklicher Gott ich doch in der Vergangenheit
gewesen sei. Dabei wird immer wieder auf Sodom und Gomorrha verwiesen, die ich, das muss ich zugeben, komplett dem
Erdboden gleich machen ließ.&lt;br /&gt;
Aber wie kam es überhaupt dazu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins meiner größten Sorgenkinder war immer der Abraham und aus diesem Grund besuchte ich ihn auch von Zeit zu Zeit, um
nach dem Rechten zu sehen und um ein kleines Schwätzchen mit ihm zu halten.&lt;br /&gt;
Eines Tages hatte ich mich wieder einmal angekündigt und und traf mit meinen beiden Reisebegleitern, den Erzengeln
Michael und Uriel, passend zum Mittagessen dort ein.&lt;br /&gt;
Nun, Michael und Uriel waren keine großen Freunde dieser Besuche. Sie langweilten sich immer schrecklich schnell. Also
beschlossen sie, einen Ausflug nach Sodom oder Gomorrha zu machen. Diese beiden Städte hatten den Ruf von
Vergnügungsparadiesen, ähnlich wie Reno und Las Vegas heute.&lt;br /&gt;
Aber Abraham warnte die beiden Engel davor, dass es in diesen Städten nicht mehr besonders zivilisiert zuginge, seit
kriminelle Organisationen dort das Ruder ergriffen hätten. Aber Michael und Uriel zeigten sich davon nicht sonderlich
beeindruckt und wollten zunächst einmal mehr wissen. Da Abrahams Bruder Lot in Sodom lebte, konnte Abraham mit ein paar
recht gruseligen Informationen dienen, die weder mir noch meinen Engeln sonderlich gefielen. So sollte es beispielsweise
üblich sein, dass Fremde, die es sich mit irgendwelchen Einheimischen verscherzt hatten, in Sodom erstmal als
Sexspielzeug herumgereicht wurden oder wahlweise getötet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Also sagte ich meinen Engeln &lt;em&gt;&quot;Gehet hin, überzeugt euch davon und wenn dem so ist, bestraft sie angemessen. Macht
notfalls das gesamte kriminelle Gesindel einfach platt!&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
Aber Abraham hatte Einwände.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Du kannst doch nicht alle umbringen, die da wohnen&quot;&lt;/em&gt;, sagte er. &lt;em&gt;&quot;Was ist denn mit denen, die gar nicht
kriminell sind?&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Also versprach ich ihm, die Städte zu verschonen, wenn sie 50 ehrliche Leute dort finden lassen würden. Aber Abraham
war sich seiner Sache nicht ganz sicher und fragte, was denn wäre, wenn es nur 40 ehrliche Menschen dort gäbe. Und so
ging das weiter und weiter und schließlich versprach ich ihm, die Städte zu verschonen, wenn es nur 10 ehrliche
Menschen geben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael und Uriel gingen also nach Sodom und weil es die Höflichkeit so verlangte, schauten sie auch zu einem Besuch
bei Lot vorbei. Auf dem Weg zu Lots Behausung schauten sie sich das ein oder andere Spielcasino von innen an und machten
auch recht beachtlichen Gewinn. Das wiederum erweckte den Zorn der Casinobetreiber, die daraufhin den gesamten Pöbel
von Sodom losschickten, um die beiden Engel in die Sexsklaverei zu verfrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Michael und Uriel schließlich Lots Haus erreichten, hatte sich schon ein beachtlicher Mob gebildet, der die
Herausgabe der beiden verlangte. Lot wusste aber, im Gegensatz zum Mob, dass diese beiden Männer Engel waren und ihm
ging ganz fürchterlich der Allerwerteste auf Grundeis, angesichts meiner möglichen Reaktion einer Auslieferung meiner
Engel. Und so bot er dem Mob seine beiden Töchter an Stelle der Engel an. Seine Töchter waren aber so hässlich, dass
die Menge erschreckt zurückwich und von diesem Angebot nichts wissen wollte.&lt;br /&gt;
Und als die Menge schließlich das Haus stürmen wollte, strafte Uriel sie mit Blindheit, so dass draußen erstmal ein
heilloses Chaos entstand.&lt;br /&gt;
Michael aber sagte zu Lot:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Du hast drei Minuten Zeit. Pack deine Frau und deine Töchter und sieh zu, dass ihr Land gewinnt. Das, was hier
gleich passieren wird, wird kein schöner Anblick sein!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während Uriel die Vier aus der Stadt führte, begann Michael damit, sein Flammenschwert aufzuwärmen.&lt;br /&gt;
Als Uriel und Familie Lot so ca. 15 Minuten unterwegs waren, bemerkten sie, wie der Boden dröhnte, sie spürten Wärme
an ihren Rücken und sie hörten die Schreie derer, denen Michael jetzt eine Komplettrasur angedeihen ließ. Und Uriel
sprach &lt;em&gt;&quot;Schaut Euch nicht um, denn Michael testet einen neuen Trick, der üble Folgen für alle Zuschauer
hat!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Aber Lots Frau hatte das Leben in Sodom recht gut gefallen und darum schaute sie sich verstohlen um und erstarrte zur
Salzsäule.&lt;br /&gt;
Irgendwann knallte es plötzlich zweimal und dann war Ruhe. Und aus dem schwarzen Rauch, der die beiden Städte
einhüllte trat Michael, rußgeschwärzt und mit erstauntem Blick auf sein Flammenschwert und murmelte &lt;em&gt;&quot;Himmel
nochmal, DIESE Funktion kannte ich noch gar nicht&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so führten Uriel und Michael Lot und seine beiden Töchter in die kleine Stadt Zoar, wo sie fortan leben sollten.
Aber da sich schnell herum sprach, was passiere könnte, wenn Lot Besuch bekommt, wurden sie von allen gemieden und
wanderten schließlich ins Gebirge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael und Uriel aber erschienen zum Rapport bei mir und Michael beichtete, dass sein Flammenschwert wohl versehentlich
etwas außer Kontrolle geraten sei und dass unsere Kartographieabteilung wohl jetzt ein paar kleine Änderungen
vornehmen müsste.&lt;br /&gt;
Ich selbst schickte ein Memo an Hades, denn unsere Flammenschwerter lassen wir von den Olympern fertigen, und bat darum,
zukünftig ausführliche Bedienungsanleitungen beizulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Menschen dienen Sodom und Gomorrha seitdem als Beispiel göttlichen Zorns schlechthin. Und weil das ganz
praktisch war, beließ ich sie auch in dem Glauben. Denn machen wir uns nichts vor, wer hätte mir schon abgenommen,
dass das alles nur ein bedauerlicher Unfall war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 Oct 2010 12:15:15 +0200</pubDate>
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    <category>Gomorrha</category>
<category>Irrtum</category>
<category>Sodom</category>
<category>Unfall</category>

</item>
<item>
    <title>Der Turmbau zu Babel, ein Unfall und die Folgen</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/8-Der-Turmbau-zu-Babel,-ein-Unfall-und-die-Folgen.html</link>
            <category>Vergangenes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Viele Geschichten und Mutmaßungen ranken sich um den legendären Turmbau von Babel und das Gerücht, ich wäre erzürnt
über die Anmaßung gewesen, dass die Babylonier einen Turm bauen wollten, der bis in den Himmel reichte. Das ist
natürlich blanker Unsinn, denn wie heute jeder Physiker und Architekt bestätigen wird, ist es gar nicht möglich,
einen so hohen Turm zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist, dass es einen Turmbau zu Babel gab. Ebenfalls Fakt ist, dass dieser Turm extrem hoch war. Doch die
Beweggründe waren andere, als oftmals geschildert. So war es nicht das ursprüngliche ziel, den Himmel zu erreichen.
Der Turmbau hatte überhaupt keine religiösen Beweggründe, sondern stammt aus der Idee einiger Beamter, die schon
damals für ihren Hang zur Bürokratie bekannt waren.&lt;br /&gt;
Ursprünglich bestand der Turm eigentlich nur aus einem Erdgeschoss. In dessen Zentrum befand sich ein Tempel und eine
Art Ratshalle. Um diese beiden Gebäude wurden dicht an dicht andere Gebäude herumgebaut, wie beispielsweise
Steuerbüros, Priester- und Ratsgebäude. Damals waren Religion und Politik fatalerweise noch sehr eng verknüpft.&lt;br
/&gt;
&lt;br /&gt;
 Im Laufe der Zeit stiegen die Steuern immer höher und es wurden immer neue Gesetze und Verordnungen geschaffen. Das
Volk wurde aufsässig und zürnte der Verwaltung deshalb. Da beschlossen Priester und Räte, Beschwerdestellen
einzuführen, in der jeder freie Bürger Babylons seine Einwände vortragen könnte. Diese Einwände sollten später
dann im Rat besprochen werden. Doch für diese Beschwerdestellen war kein Platz mehr in diesem Tempel- und
Verwaltungsbezirk. Also beschlossen die Weisen dieser Zeit, die existenten Gebäude aufzustocken und zu verbinden. Damit
war die Grundidee des Turmbaus geboren. Doch schnell bemerkten die Bürokraten, dass diese Beschwerdestellen nicht
ausreichten, weil immer mehr Beschwerden zu immer mehr Fachbereichen eingingen. Also bekam jeder Fachbereich eine eigene
Etage und der Turm wurde weiter aufgestockt. Schließlich gab es eine Etage für religiöse Belange, eine für soziale,
eine für Steuerbeschwerden usw.&lt;br /&gt;
Doch jetzt fanden die Bürger sich nicht mehr zurecht und wussten nicht, wo sie sich über welches Thema beschweren
sollten. Also ließen die Bürokraten den Turm weiter aufstocken und eine Etage für Informationsbüros wurde gebaut. Da
mittlerweile aber die Beschwerden so zahlreich geworden waren, dass sie nicht mehr alle sofort bearbeitet werden
konnten, musste ein Beschwerdearchiv her, wofür der Turm ein weiteres Mal aufgestockt wurde. Und so setzte sich das
immer weiter fort. Es folgten Etagen für die Verwaltung des Archivs, später wurden Formulare eingeführt, wofür es
wieder eine eigene Etage gab, dann folgte die Verwaltung der Formularabteilung, die Verwaltung der Verwaltungen und so
wuchs und wuchs dieser Turm und wurde immer höher. Dieser Turm war nicht nur der erste Wolkenkratzer der Welt, mit ihm
wurde auch der Grundstein für den modernen Bürokratismus gelegt, wie wir ihn noch heute kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Turm eine gewisse Höhe erreicht hatte, meldete ich mich zu Wort und erklärte den Menschen, dass jetzt aber
langsam Schluss sein müsste und dass auf die Spitze des Turms ein großes Warnlicht installiert werden müsste, damit
es nicht noch zu Problemen mit dem himmlischen Flugverkehr käme. Man sagte mir das auch zu und ich ließ die Babylonier
gewähren.&lt;br /&gt;
Als ich jedoch eines Nachts auf meiner brandneuen Reisewolke unterwegs war, knallte es auf einmal heftig und ich wurde
mächtig durchgeschüttelt. Diese Bürokraten hatten den Turm tatsächlich noch höher gebaut und die Warnlampe hatten
sie auch nicht installiert. Das Ergebnis davon war, dass ich mit voller Wucht gegen den Turm gerauscht bin und die
oberen Stockwerke in Schutt und Asche lagen. Das wohl Schlimmste war allerdings, dass meine neue Reisewolke eine riesige
Beule hatte. Das hat mich maßlos erzürnt, denn damals musste ich meine Wolken noch selbst reparieren.&lt;br /&gt;
Also ließ ich die Verantwortlichen antreten und stauchte sie erstmal zusammen. Doch anstatt demütig ihre Schuld
einzugestehen, machten sie mich dafür verantwortlich, dass ihr Turm beschädigt sei. Sie sprachen von leichtsinniger
Flugweise, Fahrlässigkeit und mangelndem Verantwortungsgefühl. Schließlich forderten sie Schadenersatz und bekamen
sich darüber in die Haare, wem ich wieviel Schulden würde und wem ich was zuerst ersetzen müsste. Dabei schaukelten
sie sich gegenseitig so hoch, dass mir irgendwann der Geduldsfaden riss, weil sich bei mir Kopfschmerzen bemerkbar
machten, was mir übrigens damals das erste Mal passierte. Und da sie mit ihrer Schnatterei und ihrer Schreierei nicht
aufhörten, gab ich ihnen kurzerhand verschiedene Sprachen. Es dauerte nicht lange, da schwiegen sie. Ich aber war
zufrieden, setzte mich auf meine Wolke und flog vorsichtig zurück. Als ich einige Jahrzehnte später mal wieder vorbei
schaute, war der Turm verlassen. Niemand arbeitete mehr in ihm, die Büros waren leer und kein Mensch war mehr zu sehen.
Und da das Ding immer noch eine Gefahr für den Flugverkehr war, riss ich es ab.&lt;br /&gt;
Aber gelernt haben die Bürokraten bis heute nicht daraus. Denn auch heute sieht man es noch immer: Je größer die
Behörde oder Verwaltung, desto höher die Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also die Geschichte vom Turmbau zu Babel, wie sie sich wirklich ereignet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 Oct 2010 12:50:45 +0200</pubDate>
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    <category>Babylon</category>
<category>Irrtum</category>
<category>Turmbau</category>

</item>
<item>
    <title>Brudermord am Gartenzaun – Die Wahrheit über Kain und Abel</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/7-Brudermord-am-Gartenzaun-Die-Wahrheit-ueber-Kain-und-Abel.html</link>
            <category>Vergangenes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://gottsblog.de/blog/archives/5-Adam,-Eva-und-die-Geruechtekueche-um-den-Suendenfall.html&quot; title=&quot;Adam, Eva
und der Sündenfall&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gestern&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; deutete ich ja bereits an, dass der Nachwuchs von Adam und Eva auch
nicht unbedingt besser geraten war, als seine Eltern. Darum möchte ich heute die Geschichte des ersten
Kapitalverbrechens erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich Adam und Eva des Paradieses verwiesen hatte, gab ich ihnen den Rat, sich zu vermehren, den sie auch
befolgten. Ihre ersten Kinder waren zwei Söhne namens Kain und Abel. Kain war der Ältere der beiden Brüder und
strietzte, wie es große Brüder nunmal tun, Abel wo immer es ging. Mal schubste er ihn in einen Teich, ein anderes Mal
versteckte Abels kleine Holztierchen und gab sie auch nicht heraus, wenn Abel weinte. Sprachen Adam oder Eva Kain darauf
an, stritt er alles ab und tat ganz unschuldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die beiden wurden älter und der Konflikt verschärfte sich. Während Abel sich der Tierzucht widmete und hin und
wieder auch gerne mal ein saftiges Steak verzehrte, wurde Kain immer mürrischer, züchtete Gemüse und aß nur noch
Grünzeug. Und seine Wut auf Abel stieg mit den Jahren immer mehr. Zum einen kam es immer wieder mal vor, dass Abels
Tiere sich am Gemüsebeet Kains vergriffen, zum anderen mieden die anderen Familienmitglieder ihn immer mehr, weil er
zunehmend an unangenehmen Blähungen* litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam es zu besagtem Tag im Sommer, dass beide Brüder mir ihre Achtung mit einem Opfer zollen wollten. Neben
Kains Gartenzaun errichteten sie zwei Opferhügel, einen aus rohem Gemüse und einen aus saftigem Fleisch.&lt;br /&gt;
Es war Sommer, es war wunderschönes Wetter und ich stand vor der Entscheidung Blähungen oder Grillnachmittag. Ich
entschied mich fürs Grillen und nahm das Fleisch von Abel an. Daraufhin bekam Kain einen cholerischen Anfall und
erschlug Abel mit einem Kürbis**.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich das sah fluchte ich zunächst einmal. Dann zog ich ihm die Ohren lang und schickte ihn ins Land Nod, einem
Flecken am Rand einer Wüste, wo Isis, Osiris und Co ihre eigenen Menschen gebastelt hatten. Dort sollte er den Rest
seines jämmerlichen Daseins verbringen. „Tja“, sagte er, „das wird wohl nicht lange dauern, wenn die hier
mitbekommen, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
Doch diese Hoffnung nahm ich ihm recht schnell, indem ich ihm die Worte „Do not kill him“ auf die Stirn schrieb. Und
Kain bereute seine Tat und änderte sich fortan. Er wurde ein liebenswerter Kerl, der jedem half und irgendwann sogar
eine Frau fand. Eins änderte sich jedoch nicht, Kain blieb auch weiterhin dabei und aß nur Gemüse. Und das wurde ihm
zum Verhängnis. In einer Nacht, als Kain mal wieder an besonders heftigen Blähungen litt, wollte seine Frau sich aus
der Hütte flüchten. Sie zündete eine Öllampe an...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an den netten Kain, als den die Bewohner des Dorfes ihn kennen gelernt hatten, aßen sie alle fortan nur
noch Gemüse und gründeten die erste vegetarische Bewegung. Allerdings schliefen sie fortan auch nur noch bei offenem
Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Mal erzähle ich euch dann von der ersten Großbaustelle der Welt und was passiert, wenn meine Reisewolke
mit einem Turm kollidiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;*Ein bekanntes Phänomen bei Lebewesen, die sich nur von Pflanzen ernähren. Siehe dazu auch &lt;a
href=&quot;http://gottsblog.de/blog/archives/4-Evolution,-Kreationismus-und-andere-Irrtuemer.html&quot; title=&quot;Evolution,
Kreationismus und andere Irrtümer&quot;&gt;diesen Bericht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
**Kürbisse waren damals sehr hart und fast ungenießbar. Es war eben nicht alles perfekt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 Oct 2010 09:47:14 +0200</pubDate>
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    <category>Abel</category>
<category>Irrtum</category>
<category>Kain</category>
<category>Schöpfung</category>
<category>Sündenfall</category>

</item>
<item>
    <title>Der Noah-Irrtum</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/6-Der-Noah-Irrtum.html</link>
            <category>Vergangenes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Heute möchte ich einmal über einen der größten Irrtümer berichten, der überhaupt niedergeschrieben steht. Ich
meine damit die Sache mit Noah, der Sintflut und dem Holzkahn.&lt;br /&gt;
Die landläufige Meinung besagt ja, dass ich erzürnt war, weil die Menschen irgendwas taten, was mir nicht gefiel.
Dieser Darstellung muss ich hier mal widersprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist, dass ich die Menschen mit dieser Sintflut retten wollte, denn trotz ihrer harten Arbeit lebten sie immer nahe
an einer Hungerskatastrophe, weil es in ihrem Landstrich heiß und trocken war und eine Dürre die nächste jagte. Das
hatten sie einfach nicht verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also setzte ich mich mit meinen göttlichen Kollegen zusammen und beriet mit ihnen, wie denn dort Abhilfe geschafft
werden könnte.&lt;br /&gt;
Die ägyptischen Kollegen rieten mir, einen Fluss zu graben. Das hätte mit dem Nil auch funktioniert. Dummerweise zog
das dort auch eine Krokodilplage an, also sah ich von diesem Unterfangen ab.&lt;br /&gt;
Aus Asgard bekam ich die Empfehlung, dort ein paar Fässer Met pro Jahr anzuliefern. Das würde zwar das Problem nicht
lösen, aber die Leute wären gut drauf. Zeus, der alte Schwerenöter, machte mir den Vorschlag, einen Halbgott zu
zeugen und ihn Bewässerungsgräben ausheben zu lassen. Aber für Kinder fühlte ich mich noch zu jung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der entscheidende Vorschlag kam schließlich vom Fliegenden Spaghettimonster. Dieses erklärte mir, dass die Dürre
daher rühre, dass es dort keine Piraten gäbe. Überall wo es Piraten gibt, gibt es auch Wasser und wo Wasser ist, da
lassen auch die Piraten nicht lange auf sich warten. Es bestünde also ein Zusammenhang zwischen der Existenz von
Wasser, der Anwesenheit von Piraten und der Abwesenheit von Dürre.&lt;br /&gt;
Jetzt hatte ich aber keine Lust, per Hand einen Haufen Piraten zu erschaffen, sondern beschloss einfach, stattdessen
viel Wasser zu bringen. Die Piraten würden dann schon von selbst kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest ist eine Geschichte voller Missverständnisse.&lt;br /&gt;
Noah war ein fleißiger Mensch, aber er hatte die Klugheit nicht mit der großen Kelle gefrühstückt. So sagte ich ihm
&lt;em&gt;&quot;Noah, es wird demnächst feucht hier. Bau einen Kahn, bringe von jeder Art deiner Tiere zwei an Bord und rudere
nach dem Regen an Land. Und vergiss nicht, Deinen Nachbarn Bescheid zu sagen&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
Noah war aber ein etwas verschrobener Typ. Er sprach mit den Tieren in seiner Gegend und behandelte sie, als wären sie
seine Nachbarn. Und er lud sie ein, mit auf seinen Kahn zu kommen.&lt;br /&gt;
Seinen Söhnen gefiel das nicht besonders. Insgesamt mussten sie den kleinen Holzkahn acht oder neunmal bauen,
abreißen, vergrößern und umbauen, bevor schließlich alle drauf passten. Und als ich dann den Wasserhahn aufdrehte
hätte Noah fast noch seine Frau vergessen. Seine Schwiegertöchter murmelten sogar etwas von &lt;em&gt;&quot;Absicht&quot;&lt;/em&gt;, aber
das ist nicht beweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall kam der Regen, es kam die Sintflut und mit dem Wasser kamen auch tatsächlich die Piraten. Und von diesem
Moment an, war das Land fruchtbar und es war nicht mehr heiß.&lt;br /&gt;
Okay, es war eine unangenehme Nebenerscheinung, dass Noah und seine Familie noch vor der ersten Landung auf trockenem
Boden von Piraten gekapert wurden. Aber man kann ja schließlich nicht alles haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 22:15:39 +0200</pubDate>
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    <category>Irrtum</category>
<category>Noah</category>
<category>Piraten</category>
<category>Spaghettimonster</category>

</item>
<item>
    <title>Adam, Eva und die Gerüchteküche um den Sündenfall</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/5-Adam,-Eva-und-die-Geruechtekueche-um-den-Suendenfall.html</link>
            <category>Vergangenes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Zuletzt berichtete ich Euch ja über die &lt;a
href=&quot;http://gottsblog.de/blog/archives/4-Evolution,-Kreationismus-und-andere-Irrtuemer.html&quot; title=&quot;Evolution und
Kreationismus&quot;&gt;Schaffung, die Existenz und den Untergang der Dinosaurier&lt;/a&gt;. Jetzt erzähle ich Euch mal, wie das mit
dem Wiederaufbau war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich also der Rauch der großen Methanexplosion verzogen hatte, startete ich einen zweiten Versuch. Diesmal ging
ich die Sache geschickter an. Ich schuf kleinere Tiere und weil die Explosion die Atmosphäre gut aufgeheizt hatte,
brauchte ich auch keine dicken Panzer oder dicke Lederhäute zu entwerfen. Um die Kreaturen vor den normalen
Umweltbedingungen zu schützen, reichten ein paar Federn oder einfach viele Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bastelte ich vor mich hin und entwarf Vögel, die den Himmel beherrschten und Säuge- und Kriechtiere, die den Boden
bewohnten. Nur an das Leben in den Baumkronen dachte ich nicht. Als es mir schließlich auffiel, begab ich mich an die
Schaffung eines besonderen Wesens - des Affen.&lt;br /&gt;
Meine ersten Versuche waren allerdings eher peinliche Fehlschläge. Immer wieder stürzten Affen aus den Baumkronen,
weil sie sich bei der Kletterei nicht festhalten konnten. Also gab ich ihnen einen Körperteil, der sonst nur den
Göttern vorbehalten war - ich gab ihnen DEN DAUMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe, die Affen fielen nicht mehr von den Bäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Danach waren die Ressourcen meines Earth-Construction-Kits allerdings fast aufgebraucht. Ich hatte noch ein Otterfell,
den Schnabel irgendeines nicht flugfähigen Vogels und die Innereien einer Ente. Daraus baute ich meine wohl schönste
Kreation: das Schnabeltier. Bis heute noch das einzige Eier legende Säugetier und mein ganzer Stolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt blieben mir noch zwei Affenskelette, ein paar Katzenfelle und eine Art biologisches Pergamentpapier.&lt;br /&gt;
Ich bin kein großer Freund davon, etwas in den Müll zu werfen. Also baute ich aus einem der Skelette testweise einen
nackten Affen und gab ihm das Pergament als Haut über die Muskeln. Er bekam ein Katzenfell auf den Kopf, was ich
allerdings ungünstig anbrachte. Als ich das Wesen zum Leben erweckte, hingen ihm Haare in den Augen, es sah nichts,
stolperte prompt, fiel von der Wolke und landete mit einem lauten Geräusch in einem Schlammloch. Das Geräusch, was er
dabei verursachte gefiel mir und ich nannte ihn eben nach diesem Geräusch -MENSCH-*.&lt;br /&gt;
Nun verlieh ich allen Kreaturen die eine universelle Sprache, damit sie kommunizieren konnten. Aber Mensch machte mir
von Anfang an nur Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Gott&quot;&lt;/em&gt;, rief er, &lt;em&gt;&quot;ich brauche Hilfe!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Was ist los?&quot;, fragte ich und Mensch antwortete: &lt;em&gt;&quot;Ich kriege diese runden Dinger nicht auf und habe Hunger. Aber
ich kann sie nicht festhalten. Die Affen können es zwar, machen es aber nicht für mich.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Affen waren schon immer ein wenig egoistisch, muss ich dazu anmerken. Also gab ich auch Mensch zwei Daumen.&lt;br /&gt;
Mitten in der Nacht weckte er mich auf, indem er wieder rief &lt;em&gt;&quot;Hey Gott, ich brauche Hilfe!&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
Leicht genervt fragte ich nach, was denn jetzt schon wieder los sei.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Mich friert es, jetzt wo die Sonne weg ist und ich habe kein Fell. Mach mir Fell!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Fell hatte ich aber nicht mehr auf Lager, also setzte ich mich hin und nähte ihm Kleider.&lt;br /&gt;
Nur einen Tag später fing er schon wieder an zu quengeln.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Hey Gott, ich brauche Hilfe!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Was willst Du, MENSCH?&quot;, fuhr ich ihn an. Ich gebe zu, ich war leicht genervt.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Alle anderen haben einen Kameraden, nur ich bin alleine. Tu was dagegen!&quot;&lt;/em&gt;, antwortete Mensch.&lt;br /&gt;
Also nahm ich das zweite Affenskelett** und verarbeite sämtliche Reste zu einem weiteren, etwas dünneren und etwas
anders aussehenden Menschen. Ich erweckte ihn zum Leben und schubste ihn in das Schlammloch. Ich mochte dieses Geräusch
einfach zu sehr.&lt;br /&gt;
Jetzt hatte ich zwei fast gleiche Kreaturen, die ich aber nicht beide &quot;Mensch&quot; rufen konnte. Also beschloss ich, sie
heißen Adam und Eva und SIND Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages kam Isis mich auf einer Wolke besuchen und brachte mir als Gastgeschenk einen Baum mit seltsamen Früchten
daran mit. Sie nannte ihn &quot;Feigenbaum&quot;. Ich kostete die Früchte und sie schmeckten wunderbar. Dummerweise musste ich
den Baum auf der Erde einpflanzen, denn hier oben wollte er keine Wurzeln schlagen. Also brachte ich ihn runter,
pflanzte ihn auf eine Insel in einem kleinen See und machte allen Kreaturen klar, dass das mein Baum wäre und sie die
Finger davon lassen sollen.&lt;br /&gt;
Als ich aber ein paar Tage später wieder auf die Erde kam, war der Feigenbaum leer und es hing kaum noch ein Blatt
daran. Ich fragte alle Kreaturen, aber keine wollte es gewesen sein. Nur die Menschen fand ich nicht. Nach etwas
Sucherei entdeckte ich sie hinter einem Fels, wo sie sich versteckt hatten. Ich forderte sie auf hervorzukommen und sah
schonmal, wo die Blätter des Feigenbaums geblieben waren. Adam und Eva hatten sich notdürftig Kleider daraus
gebastelt.&lt;br /&gt;
&quot;Habt ihr meine Feigen*** gegessen?&quot;, fuhr ich sie an, &quot;Und überhaupt, wie lauft ihr eigentlich rum und warum habt ihr
meinem Baum die Blätter abgerissen?&quot;&lt;br /&gt;
Ich war so richtig sauer.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Wir können nichts dazu&quot;&lt;/em&gt;, sagte Eva. &lt;em&gt;&quot;Die Schlange hat gesagt, es wäre nicht gerecht, dass du die
Früchte essen darfst und wir nicht. Und sie hat so lange auf uns eingeredet, bis wir hinüber geschwommen sind und sie
gegessen haben.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Und wo sind Eure Kleider?&quot;, fragte ich?&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Als wir zurück kamen, hatte die Schlange uns die Kleider geklaut&quot;&lt;/em&gt;, antwortete Adam.&lt;br /&gt;
Also suchte ich das Nest der Schlange auf, die sich tatsächlich ein warmes Nest aus den Kleidern gebaut hatte. Ich
fragte sie &quot;Hast Du die Menschen dazu überredet, die Feigen zu essen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Nö, hab ich nicht&quot;&lt;/em&gt;, sagte die Schlange.&lt;br /&gt;
&quot;Hast Du ihre Kleider gestohlen?&quot;, hakte ich nach.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Nö, war ich nicht&quot;&lt;/em&gt;, antwortete das verlogene Biest.&lt;br /&gt;
Soviel Dreistigkeit gehörte bestraft. Also nahm ich der Schlange erstmal die Stimme und dann die Kleider weg. Dann ging
ich zurück zu Adam und Eva, warf ihnen die Kleider vor die Füße und blaffte sie an:&lt;br /&gt;
&quot;Zuerst fresst ihr meine Feigen. Dann lasst ihr euch eure einzigen Klamotten klauen, zerpflückt meinen schönen Baum
und besitzt dann noch die Dreistigkeit, alle Schuld von euch zu weisen? Euch werd ich&#039;s zeigen!&quot;&lt;br /&gt;
Also packte ich die Zwei an Arsch und Kragen und verfrachtete sie weit weg in eine öde Gegend, wo sie für ihr Essen
hart arbeiten müssten. Dann habe ich dann noch kurz für ein Sprachenchaos gesorgt, damit sowas nicht noch einmal
vorkommt.&lt;br /&gt;
&quot;So&quot;, sagte ich, &quot;und hier bleibt hier jetzt. Seid fruchtbar und mehret euch, denn alleine schafft ihr die ganze Arbeit
nicht, die jetzt auf euch zu kommt.&quot;&lt;br /&gt;
Und sie waren fruchtbar und mehrten sich, aber der Nachwuchs war auch nicht viel besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;*Daher kommt auch das Gerücht, ich hätte Adam aus Lehm gemacht.&lt;br /&gt;
**Das Gerücht mit Adams Rippe passte den Bibel-Autoren besser in die Story&lt;br /&gt;
***Allen Gerüchten zum Trotz gab es im Paradies keine Äpfel. Äpfel waren Sache der Griechen, die führten sogar
Kriege darum.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 14:00:23 +0200</pubDate>
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    <category>Irrtum</category>
<category>Schöpfung</category>
<category>Sündenfall</category>

</item>
<item>
    <title>Evolution, Kreationismus und andere Irrtümer</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/4-Evolution,-Kreationismus-und-andere-Irrtuemer.html</link>
            <category>Vergangenes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Dann fahre ich mal fort mit der Aufdeckung eines weiteren Irrtums. Oder vielleicht auch mit zwei oder drei
Irrtümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist da mal der nette, alte Herr Darwin. Zu Lebzeiten war er ja ein heißer Verfechter seiner
Evolutionstheorie. Meine Güte, hat der große Augen gemacht, als er hier vor der Himmelspforte stand. Erst war er etwas
geschockt. Dann begann er aber sofort eine neue Theorie aufzustellen, nach der es neben der physischen Evolution wohl
auch eine mentale geben müsse. Er war tatsächlich der Meinung, er wäre gar nicht tot, sondern hätte sich nur mental
weiterentwickelt. Diese Illusion musste ich ihm allerdings schnell wieder nehmen.&lt;br /&gt;
Heute arbeitet er in unserer Kreativ-Abteilung und bastelt winzig kleine Bakterien. Alles Einzelstücke und wunderschön
gearbeitet. Er ist ganz zufrieden, wenngleich sein Hobbyprojekt nicht ganz funktionieren will. Seit über 100 Jahren
wartet er jetzt darauf, dass einem Fisch Beine wachsen und er aus seinem Tümpel krabbelt. Alle Versuche meinerseits,
ihm zu erklären, dass das nicht passieren wird brachten bis jetzt gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Jetzt werden die Kreationisten vielleicht jubeln angesichts der Tatsache, dass die Evolution doch nicht so
funktioniert, wie die Biologen es sich vorstellen. Aber leider muss ich auch den Kreationisten eine Absage erteilen.
Zumindest in weiten Teilen. Aber dazu muss ich etwas ausholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Götter sind seit Milliarden von Jahren eine eingeschworene Clique. Alle 30-40 Millionen Jahre packen wir unsere
Koffer, setzen unserer Reisemittel in Gang und ziehen um. Auch Götter brauchen schließlich hin und wieder einen
Tapetenwechsel. Ich setzte mich also auf meine Reisewolke, Odin sattelte die Weltesche Yggdrasil, Zeus startete den
Olymp, das Fliegende Spaghettimonster setzte sich in seine Reiseschüssel und auch die anderen Götter bestiegen ihre
Fluggeräte und ab ging die Post.&lt;br /&gt;
Irgendwann stießen wir auf diesen schönen, blauen Planeten, der dummerweise in völliger Dunkelheit lag. Und da kommen
wir schon zur ersten Legende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes
Geist schwebte über dem Wasser.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erstmal erschuf ich nicht Himmel und Erde. Die Erde war schon da und den Himmel hatte ich ja sowieso dabei. Es ist
richtig, dass ich über dem Wasser schwebte und auch der Heilige Geist saß mit auf einer Wolke. Wer will den auch
freiwillig nasse Füße bekommen? Und da komme ich dann auch gleich zum nächsten Irrtum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so nicht richtig. Meine Worte waren, nachdem ich mit der Wolke vor einen Berg geknallt war, &quot;Verdammte Scheiße,
ist das düster hier! Kann nicht mal jemand das Licht anmachen?&quot;.&lt;br /&gt;
Mag sein, dass das jetzt so manchen desillusioniert, aber ich war verdammt sauer, denn meine Wolke hatte eine Delle.
Also setzte Zeus den Olymp in Gang, steuerte auf die Venus zu, die damals noch keinen Namen hatte, und versetzte ihr
einen leichten Rammstoß, der ihre Umlaufbahn um die Sonne änderte. Die Venus war es nämlich, die der Erde das Licht
nahm.&lt;br /&gt;
Und wieder geht es in das Reich der Legende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Gott sah, dass das Licht gut war. [...]&lt;br /&gt;
und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. [...]&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst warf ich mal einen Blick auf die Beule in meiner Wolke und sah, dass die gar nicht gut war. Die Sache mit Tag und
Nacht brauchte niemand benennen. Schließlich war es nicht die erste Welt, die wir begrünen wollten. Baldur, einer von
Odins Söhnen, hatte irgendwann mal das &lt;em&gt;&quot;Basisvokabular für Weltenerschaffer&quot;&lt;/em&gt; verfasst. Und da waren Tag und
Nacht natürlich festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach vergingen dann erstmal drei Millionen Jahre, in den Zeus, Odin, Wishnu und ihre Familien für ein akzeptables
Terraforming sorgten. Nachdem sie fertig waren, begann dann mein Job. Ich fing an, erste Lebewesen zu erschaffen. Ich
fing erstmal mit Einzellern und Bakterien an, um zu schauen, wie sie sich entwickeln. Ich bemerkte jedoch schnell, dass
ich nicht sofort so kuschelige Pelztierchen bauen konnte, wie auf dem letzten Planeten. Also dachte ich mir etwas
Robusteres aus. Zuerst waren es nur ein paar kleine Eidechsen. Die konnte man aber vom Himmel aus so schlecht sehen.
Also wurde ich mutiger und baute etwas größere. Dabei kam es zu einer lustigen Anekdote:&lt;br /&gt;
Ich hatte gerade das Krokodil erschaffen, ein hartes, schuppiges Biest mit langer, röhrenförmiger Schnauze. Ich fand
das lustig. Aber dann ging Thor in meinem Schöpfungsgebiet spazieren und das Krokodil biss ihm in die Wade. Das fand
Thor nicht lustig und haute dem Krokodil mit seinem Hammer auf die Schnauze. Und weil ich keine Lust hatte, die ganze
Arbeit nochmal zu machen, haben Krokodile noch heute ein plattes Maul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zurück zum Thema. Ich baute also immer größere Tiere und nannte sie &quot;Fressviecher&quot;. Das Problem an diesen
Biestern war, dass sie sich gegenseitig auffraßen. Also schuf ich zusätzlich noch die &quot;Dickläufer&quot;, die waren fett
und rund und fraßen den ganzen Tag nur Pflanzen. Aber die wurden auch von den Fleischfressern gefressen. Also machte
ich die Dickläufer noch größer und dicker, so dass die Fressviecher schneller satt wurden und nicht gleich die ganze
Population verschlingen mussten.&lt;br /&gt;
Jetzt vermehrten sich zwar beide Arten, die Fleisch- und die Pflanzenfresser, dafür kam ein anderes Problem auf und das
hieß Methan. Denn die dicken Pflanzenfresser litten ganz fürchterlich unter Blähungen und so wurde die Luft immer
schlechter.&lt;br /&gt;
Irgendwann hatte Zeus wieder einmal Krach mit seiner besseren Hälfte und reagierte sich mit einem Blitz an einem Baum
ab. Dummerweise war der Methangehalt der Luft mittlerweile so hoch, dass sich das Gemisch entzündete und uns die
gesamte Atmosphäre um die Ohren flog. Die meisten Bäume waren hinüber, die Dinosaurier komplett tot und Zeus hatte
sich den langen Bart abgeflämmt. Nur ein paar Krokodile und Fische hatten überlebt, weil sie unter Wasser waren, als
es knallte.&lt;br /&gt;
Wir warteten also geduldig, bis der Rauch sich gelegt hatte und fingen noch einmal von vorne an. Diesmal mit kleineren,
harmloseren Tieren, die sich weder komplett gegenseitig fressen konnten, noch soviel Methan verursachen konnten, dass es
wieder zu so einem Zwischenfall kommen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eine andere Geschichte und die erzähle ich Euch gelegentlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 10:38:11 +0200</pubDate>
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    <category>evolution</category>
<category>kreationismus</category>
<category>schöpfung</category>

</item>
<item>
    <title>Ein höllischer Irrtum</title>
    <link>http://gottsblog.de/blog/archives/3-Ein-hoellischer-Irrtum.html</link>
            <category>Vergangenes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gott)</author>
    <content:encoded>
    Heute möchte ich Euch, meine Schäfchen, darüber aufklären, dass es gar keine Hölle gibt. Dementsprechend gibt es
natürlich auch weder einen Limbus, noch ein Fegefeuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luzifer gibt es, daran lasse ich keinen Zweifel. Auch dass er nicht gerade die besten Manieren hat ist durchaus richtig.
Aber er ist nicht völlig nutzlos. Er ist ungefähr mit einem irdischen Türsteher zu vergleichen - viele Muskeln, wenig
Verstand.&lt;br /&gt;
Und genau dieser Umstand war es auch, der ihn in Schwierigkeiten brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fing alles damit an, dass ich Gabriel auf Verkündungstour geschickt hatte. Ich wollte irgendetwas ankündigen, was
mir momentan aber entfallen ist. Auf jeden Fall standen Raphael, Michael und Uriel alleine am Tor und hielten Wache. Das
war natürlich albern, denn der Himmel hatte ja gar keine Feinde. Aber Zeus, Odin und Ra waren der Meinung, jedes
vernünftige Himmelreich müsste auch ein paar bewaffnete Wächter haben. Das hatte irgendwas mit Prestige und Image zu
tun.&lt;br /&gt;
Jedenfalls war Gabriel unterwegs und Luzifer war der Meinung, er könne mit Mana pflücken aufhören und als Gabriels
Ersatz am Tor Wache halten. Ich machte ihm klar, dass das nicht nötig sei, er warf mir vor, seine Karriere zu
behindern, ein Wort ergab das andere und er wiegelte die Mana pflückenden Engel zum Streik auf.&lt;br /&gt;
Was soll ich sagen? Gewerkschaften waren damals noch ein Fremdwort. Also degradierte ich die ganze Bande und schickte
sie in den Heizungskeller zum Kohle schaufeln. Oder glaubt ihr allen Ernstes, der Erdkern bleibt von alleine so
heiß?&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall mussten die Engel seitdem Kohle schaufeln. Alle 500 Jahre hole ich Luzifer kurz hoch und schaue, wie er
sich benimmt. Aber er ist noch immer der ungezügelte Heißsporn, der er war. Ich habe sogar das Gefühl, dass ihm die
Verantwortung über die Heizungsanlage irgendwie Spaß macht. Und weil er seine Arbeit gut macht, bleibt er einfach da
unten.&lt;br /&gt;
Allerdings haben die Jahrtausende es nötig gemacht, dass die Anlage mächtig ausgebaut wird und ich die Zahl der
Kohleschaufler enorm aufstocken musste. Weil Luzifer mit seinesgleichen gut fertig wird, schicke ich seitdem die ganzen
Schwerstkriminellen zum Kohle schaufeln, statt zum Mana pflücken und Harfe spielen. Und ich sage Euch, da kommen nur
die Härtesten hin. Mörder, Vergewaltiger, brutale Schläger, Manager und Politiker, um nur einige zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei ich sagen muss, dass Letztere immer sehr erstaunt sind, wenn ich ihnen den Zugang hier oben verwehre. Einige von
denen wollen mir dann sogar oft erklären, dass ich da gar kein Recht zu hätte. Ich beende die Diskussion dann immer
mit einem Satz, den ich mal von einem von ihnen aufgeschnappt habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Ich will doch nur euer Bestes und ich weiß genau, was das ist.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 09:50:12 +0200</pubDate>
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    <category>Hölle</category>
<category>Luzifer</category>

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